Wer war Heinz Buchholz?
Heinz Buchholz wurde 1906 in Berlin-Schöneberg geboren. In den Goldenen Zwanzigern gehörte er zum Kreis des Romanischen Cafés – dem Treffpunkt der Berliner Kunstszene. Er studierte Malerei, arbeitete für Theater und UFA und stellte 1932 in Barcelona aus.
Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten endete diese Karriere abrupt: 1935 wurde ihm als „Nichtarier" das Berufsausübungsverbot erteilt. Im Mai 1935 floh er mit seiner späteren Frau in einem Faltboot von Spandau über die Ostsee nach Schweden.
Er blieb in Schweden, malte weiter – Stadtlandschaften, Porträts, politische Karikaturen, Bilder des Exils. Kurz vor seinem Tod 1984 schenkte er der Stadt Berlin sein Gemälde „Mein Koffer in Berlin – Die goldenen Zwanziger Jahre" – mit der ausdrücklichen Bitte, es der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dieses Bild, das nur wenige Jahre bis 1994 in der Ausstellung »Fragen an die deutsche Geschichte« im Berliner Reichstag gezeigt wurde, steht im Mittelpunkt dieses Projekts.
Aktuelle Termine
15:00 Uhr
Mehrgenerationenhaus im Stadtteilzentrum KREATIVHAUS, Fischerinsel 3, 10179 Berlin, Projektraum 3 · Eintritt frei
Mo–Fr 12–15 Uhr
Mehrgenerationenhaus KREATIVHAUS, Fischerinsel 3, 10179 Berlin, Projektraum 3 · Eintritt frei
15:00–16:30 Uhr
15:00–16:30 Uhr
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Von der Kindheit in Berlin über die Flucht in einem Faltboot bis zur neuen Heimat in Schweden.
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